15. Januar 2005
Das Neujahrsessen der RG Nordwestschweiz

Ikeno von Rötelbach lud im Dezember seine Freunde zu diesem Anlass ein.
Das Thermometer zeigte minus 9 Grad, nach Unterkulm ging nichts mehr ohne Sonnenbrille, stahlblauer Himmel, glitzerndes Weiss.
In Gontenschwil – ein langer Ort -  endlich das erste „Leo-Schild“, aber dies war noch nicht das Ziel – hinein ging es in den gefrorenen Wald und aufwärts bis ein rauchender Kamin sichtbar wurde, welcher zur Waldhütte Brünnelichrüz unserem Treffpunkt gehörte.
Unsere Vierbeiner waren ja schon im Pelzmantel, aber wir mussten uns erst noch tüchtig ausrüsten und so ging’s nach dem Aufwärmen in die Hütte. Brigitte Haller empfing uns mit einem Glas Champagner, der Finanzchef bearbeitete das Kamin, aber wir zogen es vor den Apéro noch in der winterwarmen Kleidung zu geniessen, denn der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draussen war noch nicht sehr markant. Langsam trudelten auch die letzten Vierbeiner ein und Brigitte mit tratkräftiger Unterstützung von Christina und weiteren Helfer bauten das Buffet auf.

Dieter traute dem Kamin nicht ganz und installierte einen elektrischen Ofen, dessen Leistung ich nicht beschreiben möchte.
Nun kehrte Ruhe ein, denn für einmal bekamen nicht die Hunde ein Wurstbuffet, sondern wir. Brigitte sei auch für das tolle Salatbuffet gedankt.
Das Dessertbuffet musste zuerst verdient werden – kurz ein Spaziergang stand auf dem Programm.
Die Definition von Spaziergang ist ja ein weiter Begriff.
Zuerst ging es einen schneebedeckten eisigen Waldweg bergab – die Hunde übten sich im Schlittschuhlaufen, die Erwachsenen eher im zaghaften Gehen. Auf dem freien Feld in strahlender Sonne konnte sich die wilde Meute endlich austoben. Es ging sanft aufwärts, sanft abwärts, immer noch abwärts, vorbei an geladenen Zäunen, Pferden und „gefährlichen Kindern“ bis zum Abstieg durch eine eisige Schlucht. Inzwischen war jedem bewusst, dass nach soviel Höhenmetern abwärts, der Aufstieg kommen würde und er kam.
Und so hatten wir endlich warm. Was bei den Hunden schon länger der Fall war, denn wie gewohnt legten sie ja die Strecke 4 x zurück.
Nach über 1 Stunde erreichten wir die Höhenlinie der Waldhütte und freuten uns auf einen heissen Kaffee und das Dessertbuffet. Hier sei allen Kuchenspendern gedankt.

Dieter blieb extra zurück um im 5 Minutentakt das Cheminée mit Holz zu füttern und siehe da auch in der Hütte war nun die Temperatur über Null und es war urgemütlich hinter den karierten Vorhängen.
Aber irgendwann kam die Zeit zum Aufbruch.
Die Wurstvorräte waren in der Zwischenzeit auch schon weg, denn eine grosszügige Person lies die Küchentüre offen und so geschah es.
Kurz: 1000 Dank für die Organisation. Ein super Wetter. Winterliche Temperaturen. Viel Spass  mit den Hunden. Ein grosser Holzverbrauch. Keine Würste mehr. Ein Leistungs - Spazier gang durch eine tolle Gegend und wunderschöne Eisblumen an den Fenstern.

Fazit: Wiederholungswürdig


Jürg Siegrist mit Pamina



   

 

   

   

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